Die 11 tollsten Sportfilme

Das Genre der Sportfilme ist hart, denn letzten Endes sind Schauspieler keine Topathleten oder Rennfahrer und Profisportler selten allzu guten Darsteller in Hollywoodfilmen. Allerdings konnte vor allem in den letzten Jahren beobachtet werden, wie eine immer größer werdende Schar von Sportfilmen die Kinoleinwände eroberten.

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  1. Der absolute Klassiker – „Rocky-Die Chance seines Lebens“

Der US-amerikanische Film von John G. Avildsen stellt den Klassiker des Sportfilms schlechthin dar. Doch worum geht es? Robert (auch bekannt als „Rocky“) Balboa (gespielt von Sylvester Stallone) gehört zu einem der begabtesten Boxer. Allerdings blieben für ihn die Türen zu Ruhm und großem Geld verschlossen, sodass er ein armes Leben als Fabrikarbeiter fristet.

Doch wie es nun passiert, wird dem Amateurboxer trotz aller Widrigkeiten eine Möglichkeit geboten, gegen Apollo Creed (gespielt von Carl Weathers), dem Schwergewichtsweltmeister, anzutreten. Zu Beginn ein PR-Gag entwickelt sich aus dem Duell ein gnadenloser und zugleich brutaler Kampf. Denn Rocky, so ehrgeizig wie er ist, will die Chance, die sich ihm bietet mit aller Kraft ergreifen.

  1. Geschlechterkampf auf dem Tennisplatz – „Battle of the Sexes-Gegen jede Regel“

Die US-amerikanische und britische Filmbiografie stammt von Valerie Paris und Jonathan Dayton. 1973 wird infolge der aufkommenden Frauenbewegung und sexuellen Revolution der Schaukampf zwischen Billie Jean King (gespielt von Emma Stone) sowie dem Ex-Tennisprofi Bobby Riggs (gespielt von Steve Carell) angekündigt als auch ausgetragen.

Die Medien stürzen sich auf die beiden, während sich die Sportler nicht nur auf das Tennis-Match, sondern zugleich mit privaten Konflikten herumschlagen müssen. Denn vor allem King entdeckt auf diesem Lebensabschnitt ihre aufkommenden Gefühle für ihre Freundin Marilyn Barnett (gespielt von Andrea Riseborough). Briggs, als Zocker seiner Geschichte bekannt, muss sich mit den Folgen seiner Spielsucht auseinandersetzen.

  1. Football-Fans aufgepasst – „Blind Side-Die große Chance“

Das von John Lee Hancock inszenierte Filmdrama basierend auf dem, vom Publizisten Michael Lewis, herausgebrachten Buch „The Blind Side – Evolution of a Game“. Sowohl das Buch als auch der Film beruhen dabei auf wahren Begebenheiten. Die Handlung spielt sich in Memphis um Leigh Anne Tuohy (gespielt von Sandra Bullock) und Michael Oher (gepsielt von Quinton Aaron) ab. Dabei könnten ihre Welten nicht unterschiedlicher sein.

Leigh Anne, glückliche Ehefrau und Mutter von zwei Kindern ist eine wahre Naturgewalt. Eines Tages bringt ihr Sohn seinen Klassenkameraden Michael Oher mit zu ihnen nach Hause. Der schwarze übergewichtige Teenager kann weder schreiben noch sich richtig artikulieren. Doch sein Talent findet sich, mit Einsatz Leigh Annes, im Football wieder.

  1. Aufbrausende und talentierte Eiskunstläuferin – „I, Tonya“

Bei I, Tonya handelt es sich um eine Filmbiografie rund um Tonya Harding, einer ehemaligen Eiskunstläuferin, verkörpert von Margot Robbie. Die Geschichte handelt von der ehemals weltweit berühmtesten Person. Denn, als erste amerikanischen Bürgerin, gelang es Tonya während eines einzigen Wettkampfes zwei Dreifach-Axel zu vollführen. Einer der wohl anspruchsvollsten Sprünge im Eiskunstlauf.

„I,Tonya“ zeigt allerdings nicht nur ihre Glanzmomente ihrer Karriere, sondern gibt auch Einblicke in ihre schwierige Kindheit und toxische Beziehung. Letztlich geht ihr Name aufgrund eines stümperhaft durchgeführten und schlecht geplanten Attentats auf Nancy Kerrigan, ebenfalls Eiskunstläuferin, in die Geschichte.

  1. James Hunt versus Niki Lauda – „Rush-Alles für den Sieg“

Die britisch-deutsche Filmbiografie „Rush“ handelt von der sich stetig steigernden Rivalität von James Hunt (verkörpert von Chris Hemsworth) und Niki Lauda (verkörpert von Daniel Brühl). Der Film beginnt bereits in den Anfängen der 1970er, während beide Rennfahrer versuchen an die Spitze des Rennsports zu gelangen. Lauda, diszipliniert und ehrgeizig, feilt stets an seiner Karriere. Wohingegen das Naturtalent in Gestalt von Huns ein glamouröses Jetset-Leben führt.

Neben ihren spektakulären Rennen gibt es auch hitzige Wortgefechte sowohl vor als auch nach ihren gewonnenen oder verlorenen Rennen. Dabei thematisiert „Rush“ auch den schwerwiegenden Unfall Laudas und seinen Kampf zurück in den Formel-1-Wagen.

  1. Die verfilmten Moneyball Years – „Die Kunst zu gewinnen-Moneyball“

Das Sportdrama „Moneyball“ des Regisseurs Bennett Miller gibt Einblicke in die Welt des Baseballs. Billy Beane (gespielt von Brad Pitt), Teammanager, muss nach dem Zerfall der gescheiterten Mannschaft Oakland Athletics, ein neues Baseballteam aufstellen. Dabei gibt es nur begrenzte Finanzmittel, weswegen er durch Zufall auf Peter Brand (gespielt von Jonah Hill) tritt, welcher ein sicheres System entwickelt hatte.

Das System soll Beane die Möglichkeit geben, ein Team ohne Stars zu bilden. Der Teammanager vertraut Brand und setzt trotz vieler Widerstände die Idee des jungen Mannes durch. Zu Beginn bleiben Erfolge jedoch aus.

  1. Martial-Arts-Fans – „Karate Kid“

Der US-amerikanische Film des Jahres 1984 präsentiert Karate in einem neuen Licht. Denn letztlich bedeutet Karate nicht nur Kampf, sondern viel mehr. Daniel LaRusso (verkörpert von Ralph Macchio) erfährt dies am eigenen Leib. Der Teenager kommt mit einem eher unkonventionellen Mentor zusammen: Kesuke Miyagi bzw. Mr. Miyagi (verkörpert von Pat Morita).

Miyagi ist nicht nur ein Handwerker, sondern Karate-Meister. Nachdem er Daniel vor Attacken der sogenannten „Cobra Kai“, einer gewalttätigen Gang von Karateschulschlägern, beschützt, bringt er dem Jungen die Bedeutung von Selbstvertrauen und Ehre in Gestalt von Karate näher.

  1. Schicksalsschlag im Paradies – „Soul Surfer“

Der Surffilm aus US-Amerika stammt von Sean McNamara und beruht auf der Lebensgeschichte von Bethany Hamilton, der erfolgreichen hawaiianischen Surferin. Bethany Hamilton (verkörpert von AnnaSophia Robb) ist im Film gerade einmal 13 Jahre alt. Sie gilt als Hoffnungsträger innerhalb der professionellen Surf-Szene Hawaiis. Während sie mit Freunden unterwegs im Meer ist, wird sie von einem Hai attackiert und verliert dabei den linken Arm.

Ein Schicksalsschlag, der tief greifende Veränderungen bedeutet. Bethany lässt sich jedoch nicht unterkriegen und kämpft sich mithilfe ihres Glaubens an Gott ins Leben zurück. Doch wird sie wieder auf dem Surfbrett stehen?

  1. Oscarpreisträger – „Million Dollar Baby“

Der US-amerikanische Film mit sowie von Clint Eastwood erhielt einige Preise, mitunter auch vier Oscars. Frankie Dunn (gespielt von Clint Eastwood) verbrachte sein Leben als Manager und Trainer im Boxring. Die wichtigste Regel, welche er seinen Kämpfern stets ans Herz legt, lautet: Deckung, das wichtigste Element im Kampf.

Seit mehreren Jahren ging er keine Beziehungen mehr ein. Ausschließlich Ex-Boxer Scrap (gespielt von Morgan Freeman) ist es gestattet sich, als Freund zu bezeichnen. Scrap besucht Dunn immer mal wieder in dessen Boxhalle. Wobei Maggi Fitzgerald (gespielt von Hilary Swank) ebenfalls eines Tages in Frankies Trainingshalle erscheint. Ihr Traum: Profiboxerin.

  1. Überraschendes Ereignis von 1954 – „Das Wunder von Bern“

Der deutsche Film von Sönke Wortmann erzählt die Geschichte Deutschlands und von seinem Sieg in Bern während der Weltmeisterschaft von 1954. Neben den Fußballspielen werden jedoch auch tiefgründigere Themen behandelt.

Somit beschreibt der Film auch die Schwierigkeit von einem heimkehrenden Kriegsgefangenen namens Richard (gespielt von Peter Lohmeyer), welcher sich im alten, früheren Leben nicht zurechtfinden kann. Gleichzeitig, neben dem Erfolg Deutschlands, findet er wieder zu seiner Familie und seinem Sohn Mattes (gespielt von Louis Klamroth) zurück.

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  1. Eintauchen in die Welt der Freikletterer – „Free Solo“

Der von Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin eingefangene Dokumentarfilm „Free Solo“ stellt den Freikletterer (klettern ohne Seil oder andere Hilfsmittel) Alex Honnold in den Mittelpunkt. Honnold gelingt es den 1000 Meter großen El Capitan zu bezwingen. Neben den Vorbereitungen wird auch das waghalsige und nicht ungefährliche Unternehmen gezeigt.

Der Filmtitel leitet sich dabei von der Bezeichnung Free Solo ab. „Free Solo“ ist das Begehen einer Kletterroute ohne technische Sicherungs- und Hilfsmittel im Alleingang.